25.2.08

Sorgenkind Bahnhof Viersen vor der Genesung


nick Den Viersenern fällt dieser Tage ein großer Stein vom Herzen: Die Meldungen über den Fortschritt der Umbauarbeiten am Bahnhof stimmen die Menschen optimistisch, dass aus dem einstigen Schandfleck tatsächlich einmal ein Schmuckstück werden könnte – so wie es der Projektleiter von Jannissen-Brass/Dannreuther angekündigt hat.

Nachdem diese den Bahnhof von der Stadt erworben hatten und die Bahn die Modernisierungsmaßnahmen ebenfalls vorgezogen hatte, ging es stetig bergauf: Die Arbeiten in der Bahnhofhalle schreiten voran, bald sollen eine neue Decke und ein neuer Boden eingezogen werden, die Fassade ist bereits gestrichen. Auch auf den Bahnsteigen sieht es nun viel besser aus: Neue Pflasterungen machen den Einstieg für alle sicherer und die neuen Schilder, Uhren und die elektronischen Anzeigen sind nicht nur nützlich, sondern werten auch das Erscheinungsbild für Ein- und Aussteigende auf. Die eingebauten Aufzüge machen den Viersener Bahnhof erstmals barrierefrei.

In die alte Schalterhalle im Entree ist bereits eine Filiale der Bäckereikette Pesch eingezogen, öffentliche Toiletten und weitere Geschäfte sollen bald folgen. Wenn es im Bahnhof innen dann wieder tiptop aussieht, will die Stadt auch in die nähere Umgebung investieren: Ein komplett neuer Vorplatz mit Abstellplätzen für Fahrräder, eine neue Haltestellenanlage für den Busverkehr und ein riesiger Parkplatz auf der Rückseite des Bahnhofes sollen entstehen, letzteres, wenn der Tunneldurchbruch geschafft ist, an dem zurzeit rege gearbeitet wird.

So sollen spätestens Ende 2010 der Viersener Bahnhof und sein bisher ebenfalls nicht gerade einladendes Umfeld komplett saniert und endlich kein Schandfleck mehr sein. Es scheint, dass die Stadt Viersen mit den Investoren Jannissen-Brass/Dannreuther einen Glücksgriff getan hat – wer weiß, wie es sonst weiter gegangen wäre mit dem Viersener Sorgenkind, das nun endlich „flügge“ und gesund zu werden scheint.

1 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Hallo tien anton,
der Bahnhof Viersen ist ja mittlerweile fast fertig, vieles ist besser geworden, aber bei der Auswahl der grauen Bodenkacheln und, besonders schlimm, der beiden pseudo-griechischen Statuen schreit es einem förmlich entgegegn: HIer ist die Provinz. Dazu noch die komische bläuliche Beleuchtung! Sollen sich die Hunderten von Viersener Junkies hier keinen Schuss setzen?
Wirkt auf mich so, als habe irgend ein Lokaler "Fürst" der Welt mal so richtig zeigen wollen, was VIE zu bieten hat. Erreicht worden ist natürlich das Gegenteil. Habe schon viel Berufspendler gesehen, denen die Statuen ein Schmunzeln entlockt habenn...
Schau es dir doch mal an ! :)