6.3.08

Die Quadratur der Kreisstadt Viersen


Schon aus typografischen Gründen undenkbar:
"Kreisstadt Viersen" vor dem vorzeitigen Aus?


Nur Gewinner gibt es derzeit bei der Diskussion über das Für und Wider der Umbenennung Viersens in "Kreisstadt Viersen":
Viersens CDU hätte mit einer Umbenennung erstmals nach ihrem spektakulären Scheitern bei den letzten Kommunalwahlen nach langer Durststrecke mal wieder eine lokalpolitische Reviermarke gesetzt.
Bürgermeister Thönnessen träumt, wie eigentlich sowieso immer, vom jetzt aber wirklich mal einzufahrenden Imagegewinn.
FürVIE etablieren sich endgültig als die kritischen Querdenker die sie immer schon vorgeben zu sein.
Der notorische sozialpolitische Robin Hood Thomas Weber hat endlich mal wieder einen Aufhänger für publikumswirksamen Aktionismus gefunden und die Ober-Grüne Martina Maaßen-Pyritz eine der seltenen Gelegenheiten, an die fast vergessenen Wurzeln ihrer Partei als Protestbewegung zu erinnern, indem sie eben jenen Herrn Weber vor der Diskreditierung durch Viersener Ratsmitglieder in Schutz nimmt.
...

Visionäre Kraft der Musik:

Das Eckige muss ins Runde.

Schon mit seinem 1982er Album "Music Spoken Here" schuf Gitarren-Legende John McLaughlin dieses zeitlose Sinnbild für so genannte "Viersener Verhältnisse":
"Wie, in Gottes Namen, passen profilierungsgeile Kommunalpolitiker und Allgemeinwohl zusammen?"

2 Kommentare:

Bello hat gesagt…

Was soll diese Korinthenkackerei?
Halt typische Lokalpolitik: Laaangweilig!

Dieter hat gesagt…

Naja, das ist halt die einzig verfügbare Realität hier vor Ort, und man ist versucht, das Maximum an (unfreiwilliger) Komik herauszuholen - wenn du das Korinthenkackerei nennen möchtest, von mir aus...