26.9.08

Kein Grammofon-Museum in Dülken

Hess-Sammlung geht wohl nach Dormagen

dmai Per Rundmail informierte Dülkens "Grammofon-Papst" Volkmar Hess heute über die jüngsten Entwicklungen in der unendlichen Geschichte von der - nun wohl endgültig gescheiterten - Idee, im Dülkener Alten Weisenhaus am Eligiusplatz ein Grammofon-Museum einzurichten. Obwohl Hess die Hoffnung auf eine "heimatnahe Lösung" noch nicht ganz aufgegeben hat, läuft wohl alles auf einen Standort außerhalb der Viersener Stadtgrenzen hinaus. In diesem Forumsbeitrag erläutert Volkmar Hess die Einzelheiten zum wahrscheinlichen Umzug seiner einzigartigen Sammlung historischer Grammofone ins rheinische Dormagen.

Kein Platz für seine Grammofone in Dülken:
Sammler Volkmar Hess (Foto ©Uwe Leigraf)


Einer, der über diese verpasste Chance einer Bereicherung des Dülkener Kulturlebens schier verzweifelt, ist der umtriebige Niederkrüchtener Tourismus- und Marketing-Unternehmer Wilfried Marek. Der Live-Musik-Fan und Impressario aus Leidenschaft hat in den letzten Jahren vielfältige Anstrengungen zur Belebung der regionalen Kultur- und Live-Musik-Szene im Raum Viersen unternommen und dabei mehr als einmal die bürokratische Unbeweglichkeit der zuständigen Behörden zu spüren bekommen. Als Vorsitzender des Vereins Grammofonica e.V. war er auch jetzt wieder maßgeblich an den Planungen für die Museumsgründung in Dülken beteiligt. Seinem Ärger über das erneute Scheitern einer Initiative zur Steigerung der kulturellen Lebensqualität in der Region macht Marek auf der Vereins-Homepage Luft.

2 Kommentare:

ralfi hat gesagt…

Sagt mal, wie bescheuert muss man denn sein,sich so eine nette chance engehen zu lassen...

is halt provinz..wat der bauer nicht kennt, frisst er nicht.

haupstsache ruhe

wat für n scheiss

derboe hat gesagt…

ich habe heute anlässlich einer führung durch den im bau befindlichen viersener bahnhof hören können, dass dort eventuell irgendwo ein plätzchen für ein grammophonmuseum vorgesehen wäre. eventuell. mal sehen. oder so.