Jedes Jahr auf's Neue, der Dauerbrenner zum (Dülkener) Karneval: Wie kann zu Altweiber die Neigung der Jugend zum kollektiven Kampftrinken wenigstens kosmetisch so weit kaschiert werden, dass nicht schon auf den ersten Blick das kollektive Versagen der ihrerseits vom Konsum-, Feierabendbier- und Dauerfernsehrausch schon schwerst geschädigten Elterngeneration gnadenlos zutage tritt.
Geradezu rührend, wie jetzt mal wieder nach Konzepten gesucht wird, die rauschbedingten Ausfallerscheinungen der Kids nicht gar so ausufern zu lassen, den Teppich aus Scherben und Erbrochenem, der regelmäßig zu derlei Anlässen nicht nur Dülkens Innenstadt "ziert" ausgerechnet am Altweiber-Donnerstag nicht ganz so üppig zum Erblühen zu bringen.
Besonders innovativ und unser diesjähriger Toppfavorit die Anregung von Holger Jentgen, Leiter der Polizeiwache Viersen: "Wenn ,Tokio Hotel’ ins Bürgerhaus kommt, sind die Jugendlichen vom Markt weg.“ so der Beamte. Wenn der Mann sich da mal nicht irrt, allein um Bill & Co. ertragen zu können reichen doch die Alkoholbestände sämtlicher Dülkener Kioske und Einzelhändler zusammen nicht aus, oder?
Geradezu rührend, wie jetzt mal wieder nach Konzepten gesucht wird, die rauschbedingten Ausfallerscheinungen der Kids nicht gar so ausufern zu lassen, den Teppich aus Scherben und Erbrochenem, der regelmäßig zu derlei Anlässen nicht nur Dülkens Innenstadt "ziert" ausgerechnet am Altweiber-Donnerstag nicht ganz so üppig zum Erblühen zu bringen.
Besonders innovativ und unser diesjähriger Toppfavorit die Anregung von Holger Jentgen, Leiter der Polizeiwache Viersen: "Wenn ,Tokio Hotel’ ins Bürgerhaus kommt, sind die Jugendlichen vom Markt weg.“ so der Beamte. Wenn der Mann sich da mal nicht irrt, allein um Bill & Co. ertragen zu können reichen doch die Alkoholbestände sämtlicher Dülkener Kioske und Einzelhändler zusammen nicht aus, oder?

3 Kommentare:
Jo!!!
Meiner Meinung nach, hat sich die Sache durch Alkoholverkaufsverbot, Straßensperren mit Wachpersonal oder Sprudelwasserverkauf nur verschlechtert.
Man weis doch, das Verbotenes erst recht bzw. aus trotz gemacht wird.
..wir waren doch auch mal jung( meine zeit war von 1983 - 1987 ),jedes zweite mädel hatte ne pulla um mit einem apfelkornmixgedönse drinne, während die jungs bier vom kiosk gesoffen haben oder colakorn.
und unter kontrolle hatten wir es auch nicht wirklich. ich denke das wir jetzt wo wir selber eltern sind eine gewisse distanz zu unserem damaligen besäufniss haben und unseren jungendlich auch nun mal nichts gönnen ; ) sollen sie doch auch ihren spaß haben....letzendlich sind es doch nicht die jugendlichen die schuld haben sondern die politik...
mixgetränke haben kiddis zu alkmonster gemacht, hmm schmeckt doch wie limo sagt sich der 11 jährige und noch eine flasche und so züchten wir uns unsere versoffene gesellschaft hoch...
unter kontrolle hat man es eh nicht, wenn sie nicht zuhause saufen saufen sie irgendwo bei kumpels ..freunden ..oder aufm hohen busch..what ever,..aber mal ehrlich , wird auch alles n bisschen aufgebauschat mit unserer verbotsgesellschaft , überall werden riegel vorgeschoben ändern wird sich nichts.
vielleicht sollte man mal n bisschen das soziale netz für jugedliche mal mehr aufbessern..und nicht soviel rumsparen ..jugendheime schließen uswusw...
da kommt dann mal schnell langweile auf wenn man nicht weiß was man machen soll..tja und wat macht man wenn man langweile hat...
dummes zeugs....
saufen..auffe fresse hauen...und andere schicke sachen..toll toll
so is det halt..
Annähernd zwanzig Jahre Privatfernsehen hinterlassen eben ihre Spuren. Konsumterror, der "American Dream" in Form von Castingshows und der billige und überall verfügbare Alkohol besorgt dann den Rest. So hat man die potentiell rebellierende Jugend unter Kontrolle. Dafür ist doch kein Preis zu hoch, oder?
Aber den wahren Feind, den hat man längst in Form eines Pfades zwischen Kaldenkirchen und Venlo ausgemacht und ihm den Krieg erklärt.
Darauf einen Dujardin Herr Ottmann!
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