Nach dem Motto „unverhofft kommt oft“ musste ich mich wegen einer Krankheitsvertretung gestern Mittag doch noch Richtung Düsseldorf aufmachen. Deshalb gibt es die Bilder zum Wintereinbruch in Dülken erst heute als Nachschlag. Weil es ansonsten nach einer recht deftigen Arbeitswoche ausschaut, wird, sofern keine spektakulären Dinge passieren, die Berichte-Dichte in den nächsten Tagen wohl eher gering ausfallen. Den frostigen Temperaturen angemessen beschränkt sich der Tien auf die Aufrechterhaltung der notwendigsten Vital-Funktionen und spart seine Energien auf, um bei Bedarf wieder zielgerichtet losschlagen zu können.
Winter in Dülken:
Winter in Dülken:





Abschließend noch ein kurzes Update unserer beliebten Reihe „Was macht eigentlich die Bahn noch so?“. Hier gibt es ambivalentes zu vermelden: gab es gestern ausnahmsweise mal ein erfreuliches Erlebnis bezüglich Pünktlichkeit und Verlässlichkeit, wusste das sympathische Verkehrsunternehmen heute auf Anhieb seinen Ruf als „Mutter des Chaos" wieder herzustellen. Jedenfalls war heute Morgen am Dülkener Bahnhof auch der letzte Pendler endültig und nachhaltig geweckt, nachdem der Regionalexpress Richtung Hamm sich scheinbar pünktlich dem Bahnhof näherte, jedoch anstatt anzuhalten mit geschätzten 120 kmh an den verdatterten Fahrgästen vorbeibretterte. Besondere Würze verschaffte dieser Szene der Umstand weitgehend vereister Bahsteige und die damit einhergehende eingeschränkte Bodenhaftung der Wartenden.
Die Information, dass es sich hierbei um den längst überfälligen Vorgänger-Zug handelte erfuhr man dann im nachhinein per Mund-zu Mund-Propaganda von Mitreisenden. Eine entsprechende Lautsprecherdurchsage am Bahnsteig hätte die Situation wahrscheinlich zu langweilig gemacht.
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