Mailt uns Euer Plakat zur
kostenlosen Veröffentlichung auf
Tien Antons Pinnwand:

















Powered by Blogger


Logo Tien Anton

Home

Impressum
Was will Tien Anton?
Tien TV
Aktuelle Viersen-Infos
Was geht am Wochenende?
Tien Anton bei Facebook
Tien Anton bei MySpace

Tien Anton Banner
für Eure Homepage



kurz & schmerzlos -
dem Tien sein Twitter:


Tien Antons Twitter

Stichworte:
Termine
Dülken
Viersen
Süchteln
Boisheim
Grenzland
Live
Video
Klüngel
Tonne
Satire
Hausmitteilungen

Grönes Gartengezwitscher:
Freunde:
SchrägTV
Watt Jeht
Schorschs jemütliches
Web-Imperium

RKW Viersen
Hubert-Vootz-Haus e.V.
kunst&kulturhaus
bachstraße

Eier mit Speck Festival
Xing Regionalgruppe Viersen
Radio Dülken
Stage 99

Reklame:




Aktuelle Dülken-Fotos:
www.flickr.com


Szene Klüngel Kultur Alltag Info Tratsch Fun

Tien Anton
Das lokale Webmagazin aus Dülken für die Region VIE und das Grenzland
23.8.09
  SU-Rock-Konzert: Schüler füllen Schüler ab
Eigentlich war ich ja gestern rein privat beim "Schrock"-Event auf dem Viersener "Platz ohne Namen" - im Volksmund "Sparkassenvorplatz", ein Bericht war nicht geplant. Ich wollte mir lediglich die Fortschritte von NOTYET! ansehen und -hören, die ich seinerzeit bei ihrem Auftritt als Vorgruppe beim Tien-Anton-Konzert mit Beat!Beat!Beat! kennengelernt hatte. Leider war ich mit meiner Begleiterin zu spät dran, der Ausfall einer Band hatte den Zeitplan etwas durcheinander gewirbelt, so dass um kurz nach 21 Uhr der NOTYET!-Gig gerade vorbei war, als wir ankamen.

Noch um einiges überraschter als von der Nachricht des verpassten Konzertes waren wir allerdings vom Grad der Alkoholisierung des größtenteils deutlich minderjährigen Publikums vor Ort. Schon zur Begrüßung empfing uns der anheimelnde Sound zerklirrender Flaschen und Gläser untermalt vom charmanten Kreischen kampfbetrunkener geschätzt vierzehnjähriger Teenie-Mädchen.

Nun ist es ja nicht so, dass ich in dem Alter nicht auch jede Gelegenheit genutzt hätte, zur Steigerung der Partylaune irgendwie an alkoholische Getränke zu kommen. Meistens ist uns das mit Hilfe verschiedenster konspirativer Taktiken auch damals schon gelungen. Uns bei einer öffentlichen Veranstaltung mitten in Viersen am Bierstand unseren Nachschub zu besorgen wäre uns allerdings seinerzeit im Traum nicht eingefallen. Der Schmach, mit einem abfälligen Grinsen bedacht, wieder weggeschickt zu werden hätten wir uns schlicht nicht aussetzen mögen.

Nicht so am Samstagabend in Viersen: der größte Teil der in der Mehrheit geschätzt 13- bis 16-jährigen Teenager bekam anstandslos sein frischgezapftes Helles am Bierstand. Mitgehörter Dialog zwischen weiblichem Gast und männlicher Bedienung: "Zwei Bier bitte!" - "Seid ihr schon 16?" - "Ja!" - "Ich muss das fragen - hier euer Bier!". Derlei augenzwinkernde Übereinkünfte waren augenscheinlich die Regel, was nicht weiter verwunderte, schließlich trafen sich hier auf beiden Seiten der Theke meistenteils Gleichaltrige. Eine auch nur annähernd erwachsen wirkende Zapfkraft war jedenfalls weit und breit nicht zu entdecken.

Pikant wird diese überaus lässige Handhabung der Jugendschutzbestimmungen besonders vor dem Hintergrund, dass das Ganze eine kaum kaschierte Wahlkampfveranstaltung der Viersener CDU war, deren Vorsitzender und Bürgermeisterkandidat Paul Mackes die Jugendlichen zu Beginn der Veranstaltung noch mit einem Grußwort bedacht hatte. Ob die Absenkung der Altersgrenze für den Erwerb alkoholischer Getränke von 16 auf 14 Jahre Teil des Wahlprogramms der Union ist?

Labels:

 
Kommentare:
Hallo Dieter,
hatte mir schon fast erhofft heute hier so einen Artikel lesen zu können!
Schade, dass du NOTYET! verpasst hast, die haben sich wirklich gemacht.
Deine Kritik kann ich nur unterschreiben.
Schönen Gruß,
Daniel
 
Hallo zusammen,

ginge man rein objektiv an diese Veranstaltung ran, kann man diese sehr wohl als Erfolg werten.

Man ließt ja sehr schnell raus, dass Sie nicht sonderlich mit der politischen Richtung der Schüler Union/CDU übereinstimmen. Man sollte aber bedenken, dass diese Veranstaltung komplett(!!) von der Schüler Union organisiert wurde und sicherlich keine Wahlkampfveranstaltung war.

Dass dieses Konzert mit Hinblick auf die Wahl sicherlich einen gewissen politischen Zweck erfüllte, will ich aber gar nicht leugnen. Allerdings ist es schwer auch nur annähernd eine Viersener Veranstaltung ohne politischen Einfluss zu finden. Schließlich veranstaltet unser Bürgermeister Thönnessen auch gerne seine Jugenddiscos, BMX-Events und Streetsoccerturniere, um bei den jungen Wählerinnen und Wählern zu punkten.

Zum Alkoholkonsum:Ich glaube hier versucht man wieder das Haar in der Suppe zu finden. Schnell wird dann anscheinend das Alter der Besucher nach unten gelegt, um so den politischen Gegner anzugreifen. Wir haben nach bestem Wissen und Gewissen gehandelt und mehrmals darauf hingewiesen (sogar bei der Anmoderation), dass es alkoholische Getränke erst ab 16 gibt.
Wenn Sie auf den Alkoholmissbrauch jüngerer Jugendlichen hinweisen, sollte man vielleicht mal den Viersener Einzelhandel befragen, inwiefern man sich dort an die Jugendschutzbestimmungen hält. Wodka,Alkopops und Bierflaschen (die wir nicht verkauft haben), fand man leider en masse.

Abschließend frage ich mich, wie man in einem kulturell schwächelnden Viersen, eine Veransatltung diesen Grades in diesem Tom schlecht reden kann. Ich find es besser, wenn Jugendliche einen Treffpunkt haben und nicht gelangweilt auf er Straße sitzen.

Noch einen Hinweis: Der Erlös fließt im Übrigen an die Süchtelner Hauptschule - nicht in die Kasse der Schüler Union.

Gruß
Magnus Schückes
 
Ich kann insof´fern leider nicht mitreden, als dass ich die Veranstaltung selber nicht besucht habe. Meine 17-jährige Tochter, die ch um halb elf gestern Abend auf ihrem Mobiltelefon dort erreichte, sagte mir, dass sie wohl nicht lange bleiben würde, weil die Stimmung von genau diesen kampftrinkenden Jugendlichen geprägt gewesen wäre und ihr dies nicht besonders gefiele.

An "Tien Antons" Schreibstil habe ich in dieser Angelegenheit nichts auszusetzen, ebensowenig wie an seiner Kritik.

Gruß, Der Bö
 
Ach ja, noch etwas, wo wir schon beim Wahlkampf und Treffpunkten für Jugendliche sind:

Wir reden hier von einem Konzert von jungen Menschen für junge Menschen. Was wir in Viersen aber brauchen, sind stationäre Einrichtungen, die von städtischer, von mir aus auch in Zusammenarbeit mit kirchlicher Seite, eingerichtet und gehalten werden. In meiner eigenen Sturm- und Drangzeit gab es davon einige in Viersen. Im Laufe der letzten Jahre und Jahrzehnte, wurden diese unter der Fuchtel der am Hebel sitzenden Parteien leider dezimiert, ein adäquater Ersatz kaum geschaffen. Wo sind sie geblieben, Einrichtungen wie das Marienheim, Trichter, Ev. Gemeindehaus, die jeden Nachmittag für Jugendliche offen waren? Solange solche Institutionen nicht wieder in ausreichender Zahl vorhanden sind (Abenteuerspielplätze ohne Ansprechpartner sind da leider kein Ersatz) brauchen wir uns nicht zu wundern, warum Gruppen von Jugendlichen z.B. am Viersener Busbahnhof neben Junkies und Pennern im Galeriepark herumlungern und nichts mit sich anzufangen wissen.

Gruß, Der Bö
 
@Magnus Schückes
Stinkbesoffene Kinder und Jugendliche sind ein "Haar in der Suppe"??? Wenn das das Ziel jugendorientierter Veranstaltungen in Viersen ist, dann sollten alle diese ohne Ersatz gänzlich eingestellt werden!
Überhaupt spricht es Bände, wenn Menschen in Festveranstaltungen alleine das Ziel sehen, am Ende möglichst besoffen zu sein. Egal ob junge oder alte Menschen. So etwas zu favorisieren entlarvt ein erschreckend niedriges Niveau. Da hilft es auch wenig auf den Viersener Einzelhandel zu verweisen - besser ist es selbst Verantwortung zu zeigen und einen derartigen Alkoholkonsum auf solchen Festen strikt zu verhindern.
 
Lieber Magnus Schnückes,

es ist sicherlich richtig, dass ich kein ausgewiesener CDU-Anhänger bin. Wer hier öfter mitliest kann das wohl relativ leicht erkennen. Allerdings ist für den aufmerksamer Leser ebenso leicht festzustellen, dass die Ziele meiner bisweilen bissigen Polemiken der Rubrik "Tonne" sich nie an parteipolitischen Zugehörigkeiten, sondern ausschließlich an konkreten Missständen und Vorkommnissen festmachen.

In meinem Beitrag vom 22. August habe ich übrigens, wie nachzulesen ist, sogar zum Besuch der Veranstaltung aufgerufen, trotz deren mindestens unterschwelligen Wahlkampfcharakters und unter Hinweis auf genau den von Ihnen ins Feld geführten Pro-Thönne-Charakter der ein oder anderen Jugendveranstaltung im Stadtgebiet.

Jedenfalls bin ich zu dieser Veranstaltung mit, wie Sie so nett formulieren "gewissem Politischen Zweck" hingegangen, weil mich die Bands interessierten und ich mit Freunden unter freiem Himmel und durchaus auch bei dem ein oder anderen Glas Bier einen netten Abend haben wollte. Wer mich kennt, weiß, dass ich feiertechnisch betrachtet, beileibe kein Kind von Traurigkeit bin und im Zeifelsfalle tendenziell eher mal "ein Auge zudrücke", als den Moralapostel rauszukehren.

Es war jedoch am Samstagabend eine - sicherlich schwer festzumachende und eher subjektiv empfundene - Schwelle überschritten, die den Unterschied zwischen einer gelungenen und in Maßen auch feuchtfröhlichen Feier und einer tendenziell eher unangenehm krakeeligen Atmosphäre ausmacht. Da ich für derlei Erscheinungen immer gerne die Ursache erforsche, habe ich die Handhabung der Getränkeausgabe am Bierstand eine Zeitlang im Auge behalten und dabei die von mir im Bericht kritisierten Misstände festgestellt.

Das Sie, lieber Magnus Schückes sich den Erfolg (rein Besucherzahlen-mäßig kann man sicherlich von einem solchen sprechen) Ihrer Veranstaltung nicht madig lassen machen wollen ist nachvollziehbar. Ein gewisses Maß an Einsicht in Bezug auf die für jeden, der an dem Abend sehenden Auges unterwegs war, offensichtlichen Missstände hätte ich allerdings von Ihnen als - ich nehme einfach mal an - Mitveranstalter, schon erwartet. Vielleicht sogar eine Aussage etwa in dem Sinn: "Beim nächsten Mal passen wir da etwas besser auf."
 
Es sollte selbstverständlich "Schückes" heißen, nicht "Schnückes", war keine Absicht, ehrlich... ;-) - Kommentare im Nachinein korrigieren geht leider selbst als Admin der Seite nicht.
 
@ Chuck
Diese "Stinkbesoffenen Kinder und Jugendliche" habe ich dort aber leider nicht gesehen. Hier wird maßlos übertrieben und eine gute Veranstaltung schlecht geredet.
Bis auf einige Raufereien von "stinkbesoffenen Erwachsenen", die eigentlich eine Vorbildfunktion einnehmen sollten, war die Veranstaltung eine friedliche und ruhige Veranstaltung, die sicherlich nicht als Saufgelage diente.

Sagen Sie mir außerdem wie Sie auf einem öffentlichen Platz Alkoholkonsum verhindern wollen? Sie verweisen hier viel mehr auf ein gesllschaftliches Problem und nicht auf ein temporäres Problem an diesem Abend. Natürlich teile ich Ihre Auffassung über die Vielzahl an Alkoholmissbräuchen im Allgemeinen. Ich bin selbst sicherlich kein Alkoholliebhaber.

@ Dieter Mai
Herr Mai, wie machen Sie bitte diese Schwelle fest??? Wenn ich die gestrige Veranstaltung mit manch einem Schützenfest, einem Besuch in der Discothek Brösel oder gar zu Karneval vergleiche, muss ich doch feststellen, dass es vergleichsmäßig positiv gelaufen ist.

Wie eben schon gesagt: Wir haben nach besten Wissen und Gewissen gehandelt. Ihre Beobachtungen kann ich nicht bestätigen. Letztendlich können wir auch nicht dafür garantieren, dass sich Minderjährige nicht durch Ältere Alkohol beschaffen.
Uns dann aber für gesellschaftliche Missstände verantwortlich zu machen - so scheint manch einer Beitrag hier - finde ich ein bisschen überzogen.
 
@Magnus Schückes
Wie sie auf einem öffentlichen Platz Alkoholkonsum verhindern können? Indem sie das ihnen als Veranstalter verliehene Platzrecht nutzen und Teenagern, die entsprechende Alkoholika mitführen, schlicht vom Platz verweisen und indem sie darauf achten, dass solche Bedienabläufe, wie sie Dieter Mai beobachten konnte, schlicht unterlassen. Wenn sie nicht wissen wie dies zu bewerkstelligen ist, empfehle ich die Viersener Polizei diesbezüglich zu interviewen.

Auch nur "leicht betrunkene" Teenager sind schon zuviel. Alkohol gehört nicht in die Hände (und schon garnicht Münder) von Kindern und Teenagern. Wenn sie Verantwortung für die Jugendlichen in Viersen wenigstens zum Teil übernehmen wollen - indem sie zB solche Events organisieren und/oder sich auch politisch engagieren - sollten sie sich nicht aus der Verantwortung bezgl des Alkoholkonsums auf solchen Veranstaltungen herausreden wollen.
 
>> Diese "Stinkbesoffenen Kinder und Jugendliche" habe ich dort aber leider nicht gesehen.<<

Höre ich da "Bedauerung" raus??

>>Sagen Sie mir außerdem wie Sie auf einem öffentlichen Platz Alkoholkonsum verhindern wollen? <<

Durch kritisches Personal am Ausschank, Anwesende Streifen Ordnungsamt (Beim Wegschnippen von Zigarettenkippen in der Fussgängerzone oder nächtlichem Urinieren an einer Hecke klappt die Kontrolle ja auch!)

Kann mich aber nicht wirklich in diese Diskussion einmischen, weil ich der Veranstaltung nicht beigewohnt habe.

MfG, M.Thebach (aka Speedy Linus)
 
@ Chuck

"Indem sie das ihnen als Veranstalter verliehene Platzrecht nutzen und Teenagern, die entsprechende Alkoholika mitführen, schlicht vom Platz verweisen"

Da es sich um einen öffentlichen Platz handelt, haben wir lediglich ein Nutzungsrecht. Für solche Verweise sind wir nicht zuständig bzw nicht berechtigt.

Außerdem leugne ich ja gar nicht den Alkoholkonsum. Es geht hier nur um die Art von Bericht, indem man von Alkoholexzessen 13-Jähriger berichtet, die es so nicht gegeben hat.

@ Speedy:

"Höre ich da "Bedauerung" raus??"

Tut mir leid, wenn Sie den konkreten Zusammenhang nicht nachvollziehen können und mir wieder irgendwelche Worte in den Mund legen.
Es bezog sich wohl eindeutig auf diverse Kommentare und Argumentationsweisen, die von diesen stinkbesoffenen Jugendlichen berichteten. Vielleicht versuche ich es ohne Ironie: Zum Glück gab es diese stinkbesoffenen Jugendlichen nicht!

Das Ordnungsamt war übrigens anwesend und halt keinerlei Mängel festgestellt. Dies allein zeugt wohl schon von einem verantwortungsvollen Ausschank des Bieres.
 
>>...und mir wieder irgendwelche Worte in den Mund legen.<<

"Wieder"? ...sorry, wenn ich es jemals tat, tat ich es zum ersten Mal.
 
obwohlich nicht da war,weiß ich jetzt schon wie es da abgegangen ist...

ich meide grundsätzlich solche assiveranstaltungen.

sorry....ist nicht auf die veranstalter bezogen,sondern auf unkontrolliert saufende hirnlose alles vermasselnde kackteenies.

mich kotzen diese drecksblagen an.

...wobei mich unkontrollierte teenies sowieso ..ankotzen.

alles nur ab 18
 
@Magnus Schückes
Besser mal informieren, bevor sie sich allzu schnell rausreden wollen. Selbstverständlich haben sie als Veranstalter dort auch ein Ordnungsrecht und sogar -pflicht. Immerhin könnten sie auch nötigenfalls bei Rechtsbrüchen verklagt werden.

Und schon wieder sind es andere schuld - erst die Einzelhändler, dann nicht vorbildliche Erwachsene und jetzt das Ordnungsamt :-(
Ist klar, ne coole Fete bekommen sie auf die Reihe, Verantwortung sollen dann die Anderen tragen - ich verstehe nur zu gut :-(
Ist das die politische Schiene der Union? (hier insbesondere der SU?)
 
Ui, so kurz nach der Veranstaltung und schon 14 Kommentare. Ich (alter Mann) war auch selber da und weiß auch, dass es schwer ist, eine solche Veranstaltung zu organisieren. Kinder von heute sind anders, als wir es früher waren (Ich war auch schonmal betrunken, ist aber lange her). Aber dann muss man sich darauf als Veranstalter einstellen. Ich denke, die Veranstalter haben eine Menge dazugelernt und werden es beim nächsten Mal hoffentlich besser machen, wenn sie denn nochmal eine Veranstaltung organisieren wollen. Ist halt was anderes als ein Spielenachmittag.
Ach ja, und noch was: Als ich die Instrumente meines Sohnes abtransportierte, sah ich auf der Gitterbank am Bullen ein junges Mädchen liegen. Sah nicht aus, als wäre sie nur müde gewesen.
Aber ich wünsche für das nächste Mal mehr Glück.
 
Ich hab noch was vergessen: Ich spreche hier mal ein riesen Lob an Ton und Licht aus. Das war wirklich klasse. Ich freu mich schon auf weitere Veranstaltunegn, die ihr technisch betreut.
 
@ Chuck

Ich schiebe hier sichelrich niemandem die Schuld zu.
Nochmal im Klartext: Das Ordnungsamt war da - alles ok. Heißt, dass im Groben(Schönheitsfehler gibts immer) wohl alles korrekt abgelaufen ist und wir unsere Aufgabe verantwortungsvoll erfüllt haben.

@all
Eure Argumentationsweise wird langsam langweilig. nach dem Motto:
Früher war alles besser; Alokohol hätte es niemals gegeben...
Könnt ihr wem anders erzählen, aber nicht mir.
 
@Wurzelsepp: Mensch, merkst du eigentlich, dass du dich mit Formulierungen wie "Drecksblagen" und "Kackteenies" selber auf ein unterirdisch "Asi"-mäßiges Niveau begibst? Bitte gewöhn dir mal'nen anderen Tonfall an, das nervt echt auf Dauer!

@Andreas: da bin ich ja doch froh jetzt, dass außer Daniel und mir anscheinend auch noch andere mitbekommen haben, dass da nicht alles so lief, wie man es sich wünschen würde. Deinen versöhnlichen Tonfall weiß ich grundsätzlich zu schätzen. Das mit dem "dazugelernt" vermag ich allerdings angesichts des uneinsichtigen Tonfalls von M. Schückes nicht so recht zu erkennen...
Und, ja, Sound und Licht waren 1-A, und ich schließe mich der Hoffnung an, das beim nächsten Mal, das es im Interesse der Bands und Musikfans hoffentlich trotz aller offenkundigen Probleme geben wird, auch der Rest besser laufen wird.
 
Ersteinmal möchte ich die Veranstalter unabhängig ihrer politischen Konfession loben: Die Veranstaltung schien gut organisiert, die Bands gut ausgewählt und auch das Drumherum (Licht, Ton, Verpflegung) war perfekt.
Leider negativ aufgefallen (und da muss man objektiv sein: es IST aufgefallen) sind die stark alkoholisierten Besucher der Veranstaltung. Schlimm anzusehen waren dabei die jüngeren Trinker, aber auch von denen, die Bier und andere Getränke konsumieren dürfen, haben es einige übertrieben und so ein schlechtes Vorbild abgegeben.
Ganz egal, wer jetzt diesen Missstand verursacht hat, die Frage ist, warum viele Veranstaltungen im "kulturell schwächelnden" Viersen so enden wie die gestrige. Stichworte wären hier natürlich Karneval, aber auch Veranstaltungen der RockKulturWerkstatt, welche in den vergangen Jahren immer wieder für Polizeieinsätze sorgten. Das ist das eigentlich traurige.
 
OK Ok Ok , ich nehme die Drecksblagen und Kackteenies zurück. Natürlich ist meine Ausdrucksweise nicht passend ,es geht bei mir allerdins sofort die Krempe hoch wenn ich solche Geschichten hier höre.Bei jeder erdenklichen Möglichkeit wird sofort drauf los gesoffen und alles getan um solche Veranstaltungen unter einem schlechten Licht stehen zu lassen.Leider muss man sich aber mit der Tatsache abfinden, da wird sich nichts dran ändern.

Es gibt halt immer wieder extreme Fälle , die muss es auch geben ,nur da draus lernt man ja ,..ODER im Falle von Markus Schückes auch nicht,kommt aber sicherlich noch.

Jeder hat halt ne andere Sichtweite,und solange ja nichts wirklich schlimmes passiert,kann es ja so weiter gehen.Bis es zum großen Knall kommt und die Frage im Raume steht; Wie
konnte das passieren ??

Die Thematik der unkontrolliertem Saufens gab es auch schon früher. Und alle Teenies haben sich zu Karneval und anderen Veranstaltungen die Bierflasche an den Hals gesetzt und unsere Eltern haben auch den Kopp geschüttelt , es wurde NUR nicht Thematisiert und in den Medien nicht aufgebauscht.

JETZT ist es ein Thema , wo in jeder Ecke drauf hingewiesen wird, Fernsehen, Radio, Plakat ,Schulen Internet uswuswusw,aber irgendwie gehts ja trotzdem weiter ? Viele machen weiter ,und jammern einem die Ohren voll ,man muss sich ja besaufen , es gibt ja nichts hier .Das kann ich nicht behaupten,dieses Thema gibt es auch in der Stadt, es liegt einfach am jeden selber wie man sein Freizeitleben gestaltet. Und jeder verkackte (sorry ) Jugendliche sollte sich mal an den Kopf fassen und durchdenken ob sein Handeln da wirklich gut ist. Dieses ganze zerreden, zum Dialog finden,sich hinsetzten und über das Problem reden , keine Sau zwischen 12-18 interessiert es was der verschissene Erwachsene da vor Ihm erzählt (bis auf ein paar ). Alle müssen diesen Prozess des Erwachen werdens durchleben. Die einen raffen es und lerne gewisse Dinge zu schätzen, die anderen bleiben leider auf der Strecke und geben anderen die Schuld.

Glaubt mir , selbst wenn Viersen die Hochburg der Kultur ist,es ändert sich nichts.
 
Wer ist Magnus Schückes?
tzz...
 
Zum Thema Alkohol: Natürlich wurde immer Alkohol getrunken, auch zu meiner Zeit. Aber nicht öffentlich. Wenn, dann höchstens auf Partys. Heute tragen viele Jugendliche die gepanschten Limo-Flaschen und Bierflaschen ungeniert offen mit sich rum. Ich hätte mich das früher nie getraut. Ich finde das ziemlich daneben. Hatte ich schon gesagt, dass ich mittlerweile so gut wie keinen Alkohol mehr trinke? Probiert mal den Cola light-Wasser-Mix - absolut genial!
Zum Thema Kultur: Viele von euch sagen, dass Viersen kulturell tot ist. Ich meine, das stimmt nicht wirklich. Es gibt unzählige Veranstaltungen. Man muss nur mal seinen angestammten Kreis verlassen und auch Anderes und Neues akzeptieren. Am Samstagabend habe ich von einem älteren Herrn gehört, diese Veranstaltung wäre doch keine Kultur. Falsch! Das ist Jugendkultur, genau wie YoungTalents, die Konzerte der RKW, die Kunstausstellungen von Jugendlichen in der Galerie im Park, Graffitis an Wänden usw. A propos Kunst: Es gibt jede Menge Ausstellungen in Viersen, die sich lohnen. Auch ein Stadtfest oder Schützenfest zählen für mich zu kulturellen und oder Brauchtumsveranstaltungen. Es muss ja nicht jedem gefallen. Aber dass hier nichts los ist, stimmt einfach nicht.
 
@ Tim Robens: Lass das mal nicht die fleißigen Helferinnen und Helfer der RKW lesen "...in den vergangen Jahren immer wieder für Polizeieinsätze sorgte...". Da wären die mit Recht angefressen. Soweit ich mich erinnern kann, gab es in zwei Jahren genau einen Vorfall, bei dem eine einzelne Vierzehnjährige ein wenig ausgetickt ist...
Da gibt es in Viersen und Umgebung bei weitem "schlimmere" Orte, randaletechnisch betrachtet.

@Wurzelsepp: Geht doch! :)

@M: Google ist dein Freund:
http://www.su-viersen.de/index.php?show=vorstand
 
Der Magnus sieht selbst erst aus wie 15.
 
Ich denke man sollte es als halbwegs gute Erfahrung für die Veranstalter sehen. Die Kritik, die mit sicherheit auch berechtigt war, sollte man als ein produktives "feedback" aufnehmen um es beim nächsten mal etwas besser zu gestalten. Ich selber kann sagen dass es mir als Musiker Spaß gemacht hat beim SchRock-Festival zu spielen. Das mag aber auch vielleicht daran liegen, dass ich nicht sehen konnte was rechts neben der Bühne so abgegangen ist.

Gruß Yannick
 
Das Problem geht doch viel tiefer als dass man eine Person oder eine Veranstaltung mit unachtsamen Ausschank dafür verantwortlich machen könnte.
Fakt ist doch, wer heutzutage an Alkohol kommen will als Jugendlicher, der kommt auch dran, ob nun über Freunde, oder überteuert aber sicher am Eckkiosk.
Man sollte sich eher mit dem Umstand beschäftigen dass die Verantwortung sich zu betrinken oder nicht vor allem bei den Konsumierenden selbst liegt, was quasi die Motivationen der heutigen Jugend (obwohl man auch nicht verallgemeinern sollte) aufzeigt.
In diesem Zusammenhang wurde hier ja auch schon das Wort ,Asi' benutzt, und es trifft traurigerweise oftmals zu.
Wie bereits anfangs erwähnt geht das Problem doch viel tiefer. Sicher muss man seine Grenzen auch mal austesten, aber ich denke das hier geht eindeutig darüber hinaus.
Meiner Meinung nach ist diese Kampftrinker-Schicht (meist) ein Produkt aus vernachlässigter Erziehung, mangelnder Bildung und vor allem auch mangelnder anderweitiger Beschäftigung und einer sich daraus zusammensetzenden Szene, in der die Jugendlichen lieber eine Flasche als ihr Leben in die Hand nehmen.
Guten Tag.
 
Okay, aber es gibt weitere Beispiele ;)
 
es gibt Looser und Winner...das ziegt sich mit der Zeit

was ich aber viel Interessanter finde ...

WIR UNTERHALTEN UNS MAL....!!

Finde ich geil !

Also , mal gut das es Saufnasen gibt , sonst hätten wir ja nichts zu bequatschen !

ES LEBE DER SUFF !
 
@bartleby
"Meiner Meinung nach ist diese Kampftrinker-Schicht (meist) ein Produkt aus vernachlässigter Erziehung, mangelnder Bildung und vor allem auch mangelnder anderweitiger Beschäftigung und einer sich daraus zusammensetzenden Szene, in der die Jugendlichen lieber eine Flasche als ihr Leben in die Hand nehmen."

womit wir wieder bei den von mir vermissten angeboten und verschwundenen jugendheimen und ansprechpartnern sind.
 
Wie fandet ihr eigentlich die Bands, um mal das Thema zu wechseln :)
 
Wie, Bands haben da auch noch gespielt? ;-)

War ja erst recht spät da - bei "All About" find ich den Gesang einfach nur grauenvoll, ehrlich gesagt.
Erinnert mich immer so'n bisschen an die "Sonnenlischt..."-Knödler von der Goup Tekan, oder wie de hießen...

Age Of Orange haben ganz amtlich gerockt, fand ich. Mehr hab ich leider nicht gesehen...
 
Kann ich garnicht so sagen, mir haben die ziemlich gut gefallen. Gerockt haben die auf jeden Fall und ich hatte auch so das Gefühl, dass bei denen am meisten los war vor der Bühne. Ich denke es gibt genug beispiele wo der Gesang nicht prickelnd ist ;-) wo bei ich den ganz gut fand, Töne hatter (größtenteils) getroffen!
 
Man man man....Ganz lächerliche Diskussion hier.
Erstens:
Ich als mid Dreiziger war auch dort und ich musste auch über stark alkoholisierte Jugendliche staunen ABER der Alkohol war meist mitgebrachter in allen Farben leuchtender Mix, den es nicht an der Theke gab.
Zweitens:
Alle regen sich auf, dass hier in Viersen nichts läuft und dann geht ihr hier hin und zerredet wenn was ge,acht wird?!?! Liebe Leute, das kann nicht euer Ernst sein, oder? Wenn ihr alle so auf die Schülerunion einredet, dann machen die nachher garnichts mehr.
Drittens:
Auch wenn es eine (wie ihr sagt) getarnte Wahlkampfveranstaltung war, habe ich von den Julis, denn Jungen Für Vie´s und vor allem von den JuSos nix aber auch rein garnichts gesehen. Warum machen die nicht mal was für unsere Jugendlichen?

ALSO BITTE! NUR WER WAS MACHT KANN AUCH WAS FALSCH MACHEN; KONSEQUENZ DER DISKUSSION IST; DASS NICHTS MEHR LÄUFT!!!--> Danke ihr Mießmacher!!

PS: 450 Jugendliche fanden es sehr gut, 13 nicht, das scheinen wohl die hier Diskutierenden zu sein!
 
Ich als mid Dreiziger war auch dort und ich musste auch über stark alkoholisierte Jugendliche staunen ABER der Alkohol war meist mitgebrachter in allen Farben leuchtender Mix, den es nicht an der Theke gab.

Wollte man mir ja leider nicht glauben...

Übrigens: wer ist M? Der wirkt ja wie 12 ;-)
 
Hier Anonym zu motzen und nicht mal willig zu sein wenigstens einen Nick anzugeben, macht das Motzen grad nicht glaubwürdiger.

Auch wenn die Alkoholika (oder gerade erst recht dann) von den Jugendlichen mitgebracht wurden, sollte jeder Veranstalter, der ein echtes Interesse daran hat gute Veranstaltungen für Jugendliche zu machen, besonders darauf achten, dass diese Alkoholika nicht im Rahmen dieser Veranstaltung konsumiert werden. Solange aber jeder noch eine Ausrede sucht, warum er meint es sei völlig überflüssig gegen den Alkoholmissbrauch unserer Kinder anzugehen, muss der Verdacht im Raum stehen, dass ein Ziel der Veranstaltung auch der übermäßige Alkoholkonsum von Jugendlichen war.
Dabei ist es völlig ohne Belang ob das Ordnungsamt anwesend war oder nicht - gerade nicht bei dem so oft sehr trägen und selten aktiv eingreifenden Ordnungsamt Viersens. Es ist auch nicht Aufgabe des Ordnungsamt mit etlichen Aufsichtspersonen aufzulaufen, sondern für die Ordnung ist der Veranstalter zuständig. Da hilft keinerlei Ausrede.
 
Kommentar veröffentlichen

Abonnieren Kommentare zum Post [Atom]



Links zu diesem Post:

Link erstellen



Ein Hinweis aus gegebenem Anlass:


Tien Anton on Facebook


Suchen auf www.tienanton.de:

Regionale Nachrichten (RP/WZ):

Aktuelle Beiträge:

Romeo, Julia und der Klassenklampf
Tagestipp: Viersener Bandnachwuchs auf dem Sparkas...
Viersen hat die Wahl
Was geht am Wochenende?
Komplettes Waffenverbot für Privatleute überfällig...
Kaiser x 4
Ferienende verpasst – Kommunalwahl am Horizont
Was geht am Wochenende?
"Ich kaufe ein Ü...!"
Alles Bahnhof oder was?

Regionale Reklame:


Saal Birgit

Bürodienstleistungen Fuchs

Saal Birgit

Ministry of Light

Saal Birgit

Posterdruck online

Saal Birgit

Buchhandlung Doetsch

Steuerbüro Brock

Kaisermühle

Fotostudio Weimbs-Bork

Fotostudio Weimbs-Bork



Garten Gröne

Tommy's Workshop

Dieter Mai - Kreative Dienstleistung

Grenzagentur

Yogabi



Kaisermühle

Familienhilfe Niederrhein

Aktie mit Herz

Ihre Werbung hier?