Warum ich der Facebook-Gruppe "Rettet das wildgehege auf den süchtelner höhen.." nicht beitreten werde
Eben erhielt ich die Einladung, der in der Überschrift erwähnten
Facebook-Gruppe beizutreten. Grundsätzlich bin ich absolut für die Erhaltung des Viersener Wildgeheges, hatte mich ja auch frühzeitig bereits
in diesem Sinne geäußert.
Wenn jedoch, wie hier geschehen, dazu aufgefordert wird, "weniger kohle für sinnlose kunst auszugeben und diese in sinnvolle einrichtungen zu stecken!!" kann ich das so natürlich gar nicht unterschreiben. Wenn ich lese, wie hier Kunst pauschal als "sinnlos" abgewertet wird, stellen sich mir die Nackenhaare hoch. Warum schreibt der Mann nicht gleich "entartet"?
Das zugänglich machen von Kunst zählt zu den elementaren Aufgaben eines Gemeinwesens. Das hat mit dem Recht auf Bildung zu tun. Einschnitte bei der Erfüllung des öffentlichen Bildungsauftrags sind angesichts der aktuellen gesellschaftlichen Entwicklung sicherlich das allerletzte, was wir brauchen. Kann man natürlich auch anders sehen, dann ist es ist auch völlig Latte, wenn einer "Widerstand" mit "ie" schreibt...
Edit: So praktisch die Facebook-"Verdrahtung" der Tien Anton Seite auch ist, sie bringt auch einige typische Kommunikatons-"Dellen" mit sich. So gibt es mittlerweile zu diesem Beitrag auch einen Diskussionsstrang auf unsererm Facebook-Account:
http://www.facebook.com/pages/Tien-Anton/260187455962Und noch'n Nachtrag: In der Gruppe selbst wird natürlich auch heiß diskutiert. Deren Gründer "Sascha Fei" hat seine Aussage zur "sinnlosen" Kunst zwischenzeitlich relativiert, die Beschreibung der Gruppenseite aber nicht dahingehend geändert. Ich bin mittlerweile am hadern, eventuell doch der Gruppe beizutreten, weil leider nur ein Beitritt die Möglichkeit eröffnet, dort mitzudiskutieren. Andererseits hab ich hier noch Arbeit ohne Ende auf dem Tisch, Ich warte also lieber ab, wie sich die Diskussion weiterentwickelt. Die
Gruppe ist übrigens mittlerweile auf stolze 89 Mitglieder angewachsen
Nachtrag, die Dritte: Auf sanftes Drängen unseres Lesers Wim hat Sascha Fei den strittigen Passus in der Gruppen-Beschreibung entfernt, so dass wir nunmehr auch den Kunstliebhabern unter unseren Leserinnen und Lesern den Beitritt zur Facebook-Gruppe Rettet das Wildgehege... vorbehaltlos empfehlen können.