Das lokale Webmagazin aus Dülken für die Region VIE und das Grenzland
14.12.09
Schnief und Schneuf
Zwar nicht mit Schweinegrippe aber mit 'ner zünftigen Saison-Erkältung das Wochenende mehr oder weniger in der Horizontalen verbracht. Daher leider nicht, wie ursprünglich geplant, die Viersener Rock-Veteranen im Saal Birgit gucken können. Aber wie sagt der Niederrheiner: Wer weiß wofür et joot is! Rein statistisch dürften damit jedenfalls meine Chancen steigen, den anstehenden Jahresend-Urlaub weitgehend schnupfenfrei zu absolvieren.
Außerdem konnte sich, an drei Update-freien Tagen hintereinander, die Leserschaft schon mal ein wenig darauf einstellen, wie das hier zwischen den Jahren aussehen wird, wenn der Webmeister mit seiner Liebsten für geschlagene zehn Tage zum Internet-freien Chill-Out und Wandern an der Mosel weilen wird. Noch mal zum Mitschreiben für alle: vom 24. 12. bis 3. 1. gibt es hier auf der Seite nur ein "Bin im Urlaub"-Schild zu sehen - abgesehen vielleicht von dem ein oder anderen vom Handy aus geposteten Twitter-Tweet in der linken Seitenleiste.
So, jetzt noch schnell die vergessene Kerze zum 3. Advent angezündet und die liegengebliebenen Dinge im Home-Office bekümmern, bevor morgen die Düsseldorf-Pendelei - unter den verschärften Bedingungen des Eurobahn-Fehlstarts - wieder losgeht.
Freudige Überraschung bei der morgendlichen Web-Zeitungs-Lektüre: nach längerer Zeit hat es mal wieder ein Artikel von mir in die Online-Ausgabe der RP geschafft. Der Bericht "Falsche Töne gibt es nicht" beschreibt meine Eindrücke vom Jazz-Workshop für Kinder mit Ali Haurand in der Kreismusikschule am vergangenen Wochenende. Mit Angeboten wie diesem wird einmal mehr deutlich, dass es in Viersen überdurchschnittliche gute Möglichkeiten für junge Musiker gibt. Was Haurand, Brigitta Nolte und Tobias Kremer hier für den Jazz-Nachwuchs leisten findet im Bereich Rock und Pop seine Entsprechung in der Arbeit der Rock-Kultur-Werkstatt oder dem Viersener Bandwettbewerb "Young Talents".
Machen Jazz mit Kindern: Kremer, Haurand und Nolte (hinten, v.l.n.r.)
Apropos RKW: dort probt unter anderem jene Band, deren Bandportrait ich schon vor einiger Zeit in die Viersener RP-Redaktion gemailt hatte und das just heute, ebenso wie der oben erwähnte Text den Kulturteil des Grenzland-Kurier ziert, wie ich eben beim zufälligen Blick über die Schulter eines Bahn-Mitreisenden feststellen konnte. Am Bericht über Autopilot ist übrigens schon allein das großartige Bandfoto von Franz Busch junior den Preis für die Zeitung wehrt. Heute deshalb ausnahmsweise mal unser unverhohlener Schleichwerbe-Tipp: kauft die Rheinische Post (Lokalausgabe Viersen)!
Das war's also mal wieder: Europa hat gewählt und kaum einen hat's interessiert. Der Wahltag ist vorbeigezogen wie die heutige Regenfront, und wenn man jetzt hinterher die unvermeidlichen Visagen im Fernseher sieht, freut man sich einfach nur über die ersten Sonnenstrahlen. All die Verlierer, die sich die Niederlage schönreden, die vorgeblichen Gewinner, die natürlich schon immer alles richtig gemacht haben, dezent ignorierend, dass sie mit ihren schlauen Konzepten in absoluten Zahlen nicht einmal 15 Prozent der Menschen überzeugen konnten. Nicht zuletzt die ach so investigativen Journalistendarsteller, die aus purem Selbstbeweihräucherungs-Reflex derart mechanisch kritisch hinterfragen, dass es irgendwann einfach nur noch nervt.
Eigentlich hatte ich mir ja vorgenommen, im Rahmen dieser von mir geschaffenen bescheidenen lokalen Informations-Plattform ein wenig zur Wahl-Motivation beizutragen, konnte mich aber in den letzten Wochen, bedingt durch private, berufliche und katzengesundheitliche Gründe hier nicht in dem Maße engagieren, wie ursprünglich geplant. Schlimmer noch: nach erfolgreicher Bewältigung der meisten Probleme und der damit einhergehenden allmählichen Entspannung an allen Fronten wollte ich mich heute nicht einmal dazu aufraffen, das zuständige Wahllokal mit meinem Erscheinen zu beglücken.
Zum nächsten Wahltermin gelobe ich hiermit Besserung, versprochen! Wenigstens kommunal- und bundespolitisch will ich von meinem vereintlichen Mitbestimmungsrecht Gebrauch machen. Also lokal auf jeden Fall, da kann man den Siegern hinterher wenigstens noch quasi persönlich auf die Füße treten oder zumindest auf die Finger schauen.
Im Bund gestaltet sich die Angelegenheit schon schwieriger: da haben wir auf der einen Seite mit dem komplett persönlichkeitsbefreiten Frank "Aufbackbrötchen" Steinmeier gewissermaßen den Jürgen Klinsmann der SPD, nur ohne Visionen. Das Merkel ist für mich sowieso unwählbar - so alt kann ich gar nicht mehr werden, dass ich irgendwann mal auf Unions-Kurs geraten könnte. Die Grünen, unter deren Mitregierung sich Hedgefonds und perverses Wetten auf sinkende Börsenkurse erst zu voller Blüte entwickelten, haben sich bekanntermaßen zur ökologisch verbrämten FDP für die noch etwas besser verdienenden entwickelt. Gysi ist mir zwar regelrecht sympathisch, Lafontaine gar ein Landsmann (jahaa: ich bin gebürtiger Saarländer!) dafür aber leider aus anderen Gründen praktisch unwählbar? Wo soll das nur hinführen? Wir werden es erleben...
Mal wieder: TA auf SparflammeWird nicht jünger: die KatzeMuutz
Haussuche, viel Arbeit, Urlaubsvorbereitungen und eine zuckerkranke Katze. Da gerät die Pflege der Tien Anton Seite zwangsläufig mal wieder ins Hintertreffen. Aber das ist ja nicht das erste Mal, und wie regelmäßige Leser aus der Vergangenheit wissen, sind diese kurzen Durchhänger-Phasen nie von Dauer.
Bis zum nächsten substanziellen Update nur kurz dies: der Marcel wird ganz bald sein erstes Buch veröffentlichen. Es wird autobiografisch, schonungslos und eben typisch Thebach sein. Sobald ich das Vorab-PDF ganz gelesen habe gibt's hier eine Rezension dazu. Außerdem wäre ich neugierig, zu erfahren, wie denn das SüchtelnerKneipenfestival so gelaufen ist. Sachdienliche Hinweise (Bilder?) dazu bitte per elektrischer Post an redaktion@tienanton.de.
Akute Montagsmüdigkeit - Tien Antons träger Wochenbeginn
Kennt jeder: es gibt so Montage, da kommt man irgendwie nicht richtig rein ins Geschehen, alles zieht sich wie Kaugummi, die Pläne türmen sich zu einem großen Berg, dessen Gipfel tückische Wetterwolken umhüllen. Da heißt es: Ruhe bewahren, keine Hektik aufkommen lassen und sich nicht zu Fehlern provozieren lassen. Immer schön eins nach dem anderen. Tief durchatmen.
Deshalb von mir an dieser Stelle erst mal nur ein kurzer Rückblick auf den Sonntag, der Text zum Bandcontest in der RKW am Samstag ist zwar fast fertig, es müssen aber noch die passenden Fotos zusammengestellt werden, bevor der Bericht dann im Laufe des Tages online gehen wird. Zum Sonntag also: da hat Jim-Bob beim Radfahren entdeckt, dass die Wirtschaftskrise im Dülkener Ortsteil Mackenstein angekommen ist:
Die Krise hat Dülken erreicht: Herzlich Willkommen!
Außerdem entschuldigte sich der Extra Tipp sich für seinen Fauxpas zum Thema Eier mit Speck, Snoop und Dog Eat Dog, nicht ohne sich bei der Bildunterschrift zum Artikel erneut in den Untiefen der deutschen Sprache zu verheddern (Da gibt's jetzt kein Bild dazu, müsst ihr halt das "Käseblatt" noch mal aus dem Altpapier fischen...).
Last but not least wurde von eben jenem Festival, bzw. dessen Machern, gestern der Top-Act für den Samstagabend verkündet. Niemand geringeres als die legendären nordirischen Rocker Therapy? werden die Bäume am Hohen Busch zum Brennen bringen:
...arbeiten wir gerade daran, nach Kurzurlaub und Urlaubsvertretung die Tien Anton Seite wieder auf einen aktuellen Stand zu bringen. Man glaubt gar nicht, was sich im Laufe einer guten Woche nicht-Bekümmerung so alles anhäuft: 99 (!) E-Mails wollen abgearbeitet, die Ostereier weggeräumt werden. Dazu hat es noch die regionalen News-Feeds zerschossen...
Also, wie gesagt: wir arbeiten dran, im Laufe des Tages sollte alles wieder up-to-date sein inkl. der aktuellen Veranstaltungstipps für das nahende Wochenende.
Fleißig wie Tien Anton: Dülkener Eichhörnchen mit Haarausfall
Da und doch nicht da
Liebe Leute, bin zwar aus meinem wohlverdienten Kurzurlaub zurück, auf der regulären Brotarbeitsstelle ist jobmäßig aber immer noch Landunter, deshalb: genießt die laut Wetterkarte verbleibenden zwei schönen Frühlingstage und hängt nicht soviel vor dem Rechner! Ab Donnerstag geht's dann hier mit neuem Schwung weiter...
Wie jüngste Umfragen eines renommierten Meinungsforschungsinstituts belegen, ist der durchschnittliche Tien Anton Leser, natürlich auch die Leserin, immer auf nach der Suche nach dem besonders intensiven Erlebnis, dem Kick, der alles andere übertrifft. Wir verstehen das sehr gut und bemühen uns nach Kräften, Eurer Erwartungshaltung diesbezüglich gerecht zu werden. Natürlich haben wir auch vollstes Verständnis dafür, dass der Frust groß ist, wenn wir uns aus beruflichen Gründen gelegentlich mal für ein paar Tage nur mit halber Kraft der Pflege dieser Seiten widmen können.
Fesselspiele statt Tien Anton? Keine wirkliche Alternative!
Aber auch wenn wir in dieser Woche weder unsere Veranstaltungs-Tipps zum Wochenende, noch die für die Viersener Lokalausgabe der Rheinischen Post bekümmern können, ist das noch lange kein Grund, sich derart gehen zu lassen. In der RP wird Kulturredateurin Birgitta Ronge persönlich für mindestens adäquaten Ersatz sorgen (übrigens bereits in der heutigen Ausgabe) und hier bei uns gibt es ja schließlich noch die bewährte Pinnwand in der gaanz rechten Spalte, die die geneigten Konzert, Party- oder Discogänger/-innen mit den nötigsten Informationen versorgt.
Aaalso: aller Voraussicht nach wird es hier bis nach den Osterfeiertagen bestenfalls sporadische Updates geben, bis dahin bleibt uns gewogen, nutzt das Forum und reißt Euch halt mal für ein paar Tage zusammen, damit wir solche Meldungen vorerst nicht wieder lesen müssen.
Entspannte Ostertage wünscht Euer Dieter M. a.k.a. Tien Anton.
Blogs leben eigentlich vom Mechanismus der gegenseitigen Verlinkung, mit der sich die erfolgreicheren unter ihnen gegenseitig das Klickvieh auf der großen grünen Wiese Internet zutreiben. Technisch gesehen ist auch Tien Anton ein Weblog/Blog - allerdings mit der inhaltlichen Besonderheit, sich nur auf ein lokal, bestenfalls regional begrenztes Gebiet zu beziehen.
Da ist es dann schon etwas besonderes, wenn einmal ein Beitrag über die eigentlichen Verbreitungsgrenzen hinaus Beachtung findet. Das war seinerzeit der Fall bei der von uns publik gemachten Affäre um Ausländerlisten in der Brüggener Diskothek Brösels, die über eine Verlinkung durch die angesehene Lawblog-Seite des Düsseldorfer Strafverteidigers Udo Vetter in der Blogosphäre Kreise zog.
Folge war damals eine explosionsartig ansteigende Zahl der Seitenzugriffe, ein Effekt, der sich dieser Tage wiederholt. Jetzt ist es meine kleine Auftragsarbeit für die morgen stattfindenden Demonstrationen zur Bankenkrise, die weit über die Grenzen unseres kleinen niederrheinischen Biotops hinaus wahrgenommen wird. Mein Dank geht an dieser Stelle an Tien-Anton-Leser X (der in standesgemäßer Autonomen-Paranoia nicht einmal seine Initialen hier lesen möchte) für die Inspiration.
Hier eine Auswahl der Seiten, die zur Verbreitung der "Tien Angela" beigetragen haben:
Wir nehmen uns eine kurze Auszeit. Diverse Dinge technischer, organisatorischer und sonstiger Art wollen bekümmert sein, das nächste Update gibt's am Donnerstag, dann geht es weiter mit den Wochenend-Tipps. Als kleine Überbrückung zeigen wir eine automatisch generierte Diaschau mit Bildern aus der Foto-Community flickr.com.
Gezeigt werden die interessantesten Flickr-Bilder zum Thema Viersen. Die von den intelligenten Flickr-Such-Routinen getroffene Bildauswahl verdeutlicht einmal mehr, in was für einer schnellebigen Zeit wir uns bewegen. Da kommen bekannte und unbekannte Gesichter zum Vorschein und Geschichten, die obwohl gerade mal ein, zwei Jahre her, schon fast gar nicht mehr war sind. Aber seht selbst (und probiert mal den Vollbild-Modus aus!):
Brigittes Entfernungsrekord ist geknackt, und das wahrscheinlich endgültig. Viel weiter weg als Tien-Anton-Leser Helmut Eichmann kann man gar nicht mehr wohnen. Bietet jemand mehr als ca. 10500 km Luftlinie? Hier Helmuts Leserbrief aus der Millionenstadt Medan im fernen Sumatra:
Hallo,
ich bin heute ueber Umwege and die Tien Anton website geraten und moechte mitteilen, dass das Verbreitungsgebiet nun bis nach Indonesien reicht, denn als ex-Viersener, der gerne einmal ab und zu wieder einen Kontakt mit der alten Heimat aufnimmt, werde ich von jetzt ab diese Webseite natuerlich regelmaessig besuchen! Werde mich auch als Mitglied im Forum bewerben, wenn's recht ist.
Mein Name ist Helmut Eichmann und, wie gesagt, bin ich in Viersen geboren (Jahrgang '48) und habe dort auch meine Jugend verbracht, lebe allerdings schon seit langer Zeit im Ausland (Stationen Kanada, Vereinigte Arabische Emirate, und nun Indonesien, wo ich seit 2000 ansaessig bin.). Beruflich bin ich hier als Akademischer Leiter eines privaten Business Colleges taetig, eine Arbeit, die mir manchmal die Zeit laesst, mich auch im Internet etwas umzusehen, und als ich heute nach Bildern aus Viersen gesucht hatte, war ich ueber Brigitte aus der Cote d'Azour dann auf die Tien Anton Webseite gestossen.
Hier in Indonesien lebe ich in Medan, In Nordsumatra (wir sind hier nur etwa 250 km vom Epicenter des verheerenden Tsunami-Erdbebens von 2004 entfernt. Damals hatte auch bei mir zu Hause das Haus ganz schoen gewackelt, allerdings nur fuer kurze Zeit und ich hatte da bestimmt nicht gedacht, dass das Erdbeben und seine Folgen so bedeutend werden wuerden.
So, jetzt will ich erst einmal wieder abhauen, langsam muss ich mich wieder um meine Studenten kuemmern.... Also, recht herzliche Gruesse aus dem heissen Medan (Tagestemperatur year-round um 30 grad, die ich im Moment liebend gerne gegen ein paar Tage von Viersener Schneewetter eintauschen wuerde!), und ich hoffe, dass ich mich auf diese Weise wieder einmal ein bisschen meiner alten Heimat naehern kann...
Also, nochmals beste Gruesse
Helmut (damals in Viersen unter dem Nicknamen 'Eumel' bekannt)
Lieber Helmut Eichmann, ein herzliches Willkommen hier in der virtuellen Dependance des kleinen aber feinen niederrheinischen Mikrokosmos und die besten Grüße aus Dülken auf die andere Seite der Erdkugel!
Brigitte aus Antibes, eine ausgewanderte Ex-Viersenerin outet sich als eifrige Tien-Anton-Leserin und hält damit, nach unserem Kenntnisstand, den vorläufigen Entfernungs-Rekord, was unsere Leserschaft angeht. Wobei uns unsere Google-Analytics-Statistik immer wieder von Zugriffen aus den USA und Kanada berichtet. Aber das sind wahrscheinlich nur die Google-Bots selber, die vollautomatisch alles durchforsten, sogar lokale Seiten vom Niederrhein.
Die Geschichte von Brigittes Erlebnisse als Heidi-Brühl-Lookalike im Deutschland der 1970er Jahre haben wir jedenfalls hier mit großem Spaß gelesen.
Das Tien-Anton-Forum nimmt seinen Betrieb auf. Es löst die Tratsch-Ecke ab, die permanent mit Spam- und Serverproblemen zu kämpfen hatte.
Tom Gröne - Foto: privat Aus den Tiefen der ganz frühen 80er-Jahre erreicht uns eine Botschaft von unserem Leser Tom Gröne. Er macht uns aufmerksam auf eine Homepage, die sich mit einer musikalischen Institution der damaligen Zeit in Viersen beschäftigt, der Ganja Reggae Band. Als eine der ersten deutschen Reggae-Bands überhaupt schufen die Ganjas, bei denen Tom die Rythmus-Gitarre spielte, Songs, die auch heute noch mit ihrem zeitlosem Reggae-Sound überzeugen. Klangbeispiele gibt es auf der Band-Homepage und auf Toms MySpace-Seite.
November
Tien Anton wird multimedial. Mit tatkräftiger Unterstützung von Kameramann Ralf Weber feiert Tien TV seine Premiere mit einem Video-Portrait des Dülkener "Grammofon-Papstes" Volkmar Hess.
Glatze trifft Bart: Tien Anton bei Volkmar Hess
Mit umfangreichen Abriss-Maßnahmen in der Dülkener Innenstadt will die Stadt Viersen potentiellen Investoren den Weg ebnen.
Die Stadt Viersen räumt auf: Tabula Rasa am Westgraben
Während im Viersener Hubert-Vootz-Haus (HVH) die Existenzsorgen steigen, gehen in der TrafoStation endgültig die Lichter aus. Im Falle der Falken-Heimstatt HVH bedroht ein Antrag der Grundschule, in deren Räumen das HVH untergebracht ist, den Fortbestand der Einrichtung. Nach einer Ratssitzung, auf der der Antrag thematisiert wurde, dürfen sich die HVH-Mitarbeiter jedoch berechtigte Hoffnung auf eine Weiterführung ihrer Jugendarbeit machen. Die TrafoStation scheitert dagegen endgültig an zu geringen Besucherzahlen.
Mit einer spektakulären abendlichen Reinigungs-Aktion bringen 1komma1-Wirt Pano und seine Mitstreiter das Dülkener Tien-Anton-Denkmal wieder in einen würdigen Zustand. Mit Lösemittel, Dampfstrahler und Zahbürsten rücken die vier Jungs Dreck und Farbschmierereien erfolgreich zu Leibe.
'Dä Tien' wieder im alten Glanz: Pano (links) und die stolze Putzkolonne
Am 31. Dezember feiert die Tien-Anton-Seite offiziell ihren ersten Geburtstag. Erstmals gibt es daher im Dezember einen vierteiligen Jahresrückblick. In komprimierter Form ist dort nachzulesen, dass es hier, trotz des ein oder anderen Durchhängers, immer wieder erzählenswerte Geschichten zu berichten gab. Wir blicken deshalb zuversichtlich nach vorne und freuen uns mit unseren Lesern auf ein spannendes, herausforderndes und hoffentlich gesundes und erfolgreiches Jahr 2009!
So, wir haben die Feiertage genutzt und noch mal ein bisschen am Seitenlayout gebastelt. Der Nachrichten-Ticker mit den Regional-News von RP und WZ ist jetzt nicht mehr in Flash, sondern dank gulli.de in Javascript umgesetzt. So lädt die Seite zumindest auf unserem schon etwas betagten Redaktions-iMac um einiges zügiger. Wir hoffen, das kommt auch anderen Usern zugute, die, wie wir, mit einem nicht ganz so leistungsfähigen Rechner unterwegs sind. Den Viersener Polizeibericht-Feed haben wir erst mal weggelassen, weil da die Links zu den einzelnen Meldungen nach wie vor nicht richtig funktionieren.
Ja und dann gibt es jetzt doch wieder vier Spalten. Die "Pinnwand" war uns zuletzt dann doch zu weit nach unten abgerutscht. Dafür sollte jetzt der Bug mit den links abgeschnittenen Bildern in der ganz rechten Spalte nicht mehr auftauchen, der uns seinerzeit zum Zurückgehen auf drei Spalten veranlasst hatte. Last but not least sollte jetzt das Dülken-Bild rechts neben dem Titel inklusive der Zeilen "Das lokale Webmagazin aus Dülken für die Region" auch im aktuellen Internet Explorer sowie in Opera sichtbar sein. Eventuelle Fehlermeldungen bitte als Kommentar zu diesem Beitrag.
Jäh aus dem Sommerloch reißt es die Tien Anton Redaktion, als eines Morgens das Telefon geht und die freundliche Mitarbeiterin des Viersener Stadt-Spiegel den Gewinn eines Bungee-Sprungs verkündet. Hier noch einmal die legendäre Video-Reportage, mit der unsere übergewichtiger Starreporter Dieter und der mindestens ebenso furchtlose Kameramann Ralf sowohl dem Himmel als auch dem Pulitzerpreis ein gutes Stück nähergekommen sind:
Europaweit einzigartig ist das deutsche Rumgehampel beim Rauchverbot. Ausnahmeregelungen, "Raucherklubs" und typisch deutsche Extrawurst-Ansprüche verwässern das zum Monatsanfang auch in NRW in Kraft getretene Nichtraucherschutzgesetz so weit, dass sich die Idee der Rauchfreiheit in öffentlich genutzten Gebäuden gewissermaßen in Rauch auflöst, zumindest, was die Gastronomie betrifft. Unser Feldversuch in Dülken bestätigt diesen Eindruck.
Illustration: Dieter Mai
Viersen wird endgültig zur Rock City, das Eier mit Speck Festival ein noch größerer Erfolg als in den Vorjahren. Wir sind an allen 3 Tagen auf dem Gelände unterwegs und machen reiche Foto-Beute.
Freitag
Samstag
Sonntag
August
Unser Urlaubsmonat - außer den Veranstaltungs-Tipps tut sich praktisch nichts bis Tien Anton zum Monatsende aus dem "Sommer-Winterschlaf" erwacht.
September
Viersen ist um eine Underground-Institution ärmer als der Elektro-Bunker nach einjähriger Existenz seine Pforten für immer schließt. In der Annahme, es handele sich hierbei um einen regulären Club hatten wir sogar in unserer wöchentlichen Rubrik in der Viersener RP auf die Parties im Bunker hingewiesen.
Den Betreibern wird die Sache dann irgendwann zu heiß, denn man hat zwar ein treues und zahlreiches Stammpublikum aber eben keine Konzession für den Club-Betrieb. Am letzten Abend folgen wir der Einladung der Club-Betreiber und erleben eine einzigartige Stimmung und Atmosphäre, die wir in Viersen so nicht erwartet haben.
Spiegel-TV entdeckt den kleinen Grenzverkehr in Kaldenkirchen und bringt eine launige Kurzreportage zum Thema.
Das Viersener Jazzfestival ist kurzweilig wie lange nicht und regt uns zu einer Polemik im Vorfeld sowie zwei Kurzreportagen zu den Bühnenereignissen am Freitag und Samstag an.
Highlights beim Jazzfestival: Three Fall im Festhallenkeller...
und das Duo Lechner/Méthivier auf der kleinen Bühne.
Wir bemühen uns erfolgreich um die Aufnahme in den Presseverteiler der Stadt Viersen und können so unseren Service regelmäßig mit aktuellen Viersen-Infos ergänzen.
Trotz einer kreativen Spitzenleistung bleibt unsere Werbe-Idee für die aktuelle Kampagne der Viersener Niederrheinwerke unhonoriert. Wir schminken uns die Idee der weltweiten Model-Karriere wieder ab und konzentrieren uns wieder verstärkt auf das Projekt Tien Anton.
Der Auslöser: Stadtspiegel Viersen vom 10. Dezember
1komma1-Wirt Pano
Als Panagiotis Mpeinolou, der gemeinsam mit seinem Bruder Kiriakos die Dülkener Kneipe 1komma1 und das direkt am Tien-Anton-Denkmal gelegene Restaurant 2komma2 betreibt, letzte Woche die "Was ist hier los?"-Rubrik im Viersener Stadtspiegel las, war dem eingefleischten Dülkener sofort klar: hier musste etwas passieren. Pano, wie ihn Freunde und Stammgäste nur nennen, wollte den unwürdigen Zustand des Denkmals nicht länger hinnehmen.
Schnell fanden sich unter den Besuchern der beiden Lokale willige Helfer und die Privatinitiative "Sauberer Tien" war geboren. Als Tien-Anton-Leser der ersten Stunde informierte Pano auch uns von der geplanten Aktion, schließlich ging es hier ja um unseren Namenspatron. Am Dienstagabend war es dann soweit: Gemeinsam rückte man dem mit Farbe beschmierten und verdreckten Dülkener Wahrzeichen auf die Pelle.
Als erstes war Einweichen angesagt...
dann wurde geschrubbt und gebürstet...
bevor es dem Dreck mit dem Dampfstrahler an den Kragen ging.
Zum Schluss noch ein wenig nachpoliert, und schon strahlte...
'dä Tien' wieder im alten Glanz und mit ihm die stolze Putzkolonne, v.l.n.r.: Wirt Pano, Mark Aretz, Kalle Dierker und Udo Stockdreher.
Wieder einmal hat sich gezeigt, dass wahre 'Dölker Jonges' nicht davor zurückschrecken, sich für ihr Dülken auch mal die Hände schmutzig zu machen. Nach dem Motto: wenn es sonst keiner macht, insbesondere nicht die eigentlich zuständigen Viersener Behörden, dann machen wir es eben selbst!
Die Rubrik "Was geht am Wochenende" wird zur festen Einrichtung auf www.tienanton.de. Ermöglicht wird das nicht zuletzt durch eine Kooperation mit der Rheinischen Post, die unsere Veranstaltungstipps unter dem Titel "Wo ist was los?" in die Viersener Lokalausgabe übernimmt.
Toastbrot gewinnen die erste Runde beim Band Contest
Anlässlich der Fußball-Europameisterschaft spürt Tien Anton den brandheißen Trend des Private Viewing auf. Die Berichterstattung zum Thema trägt uns eine Einladung zum deutsch-türkischen Rudelgucken im Privatanwesen von Tien-Anton-Stammleser Crone ein, wo sich die anwesenden türkischen Fußballfans, wie überall in der Republik, als sehr sportliche Verlierer erweisen. Die passende Antwort auf die vielerorts unterschwellig betriebene Panik- und antitürkische Stimmungsmache im Vorfeld des EM-Halbfinales.
Souveräne Sieger beim Viersener Band Contest: Beat!Beat!Beat!
Die ersten Artikel sind noch etwas älteren Datums, aber online ist Tien Anton exakt seit dem 31. Dezember 2007. Für uns Grund genug, Sylvester dieses Jahr ganz besonders zu feiern, außerdem sind wir dadurch erstmals in der Lage,hier den offiziellen Tien Anton Jahresrückblick zu präsentieren. Heute Teil 1:
Nachdem die Rheinische Post unsere "Brösel"-Story übernimmt, zieht die Angelegenheit Kreise bis in die Spitzen der lokalen Politik und Verwaltung. Später kommt "Brösels"-Betreiber Jörg Johannböke einem Parteiausschluss-Verfahren zuvor und tritt, als amtierender Brüggener Ortsvorsitzender, aus der FDP aus.